War Thunder: Große Bannwelle seit Januar

Dank des noch halbwegs neuen Reportsystems in War Thunder kann Gaijin Entertainment die Nutzer von verbotenen Modifikationen effektiv bekämpfen.

Wer in War Thunder nicht nach den Regeln spielt, bekommt seine Quittung dafür. Darum kümmert sich der russische Entwickler Gaijin Entertainment sehr intensiv. Vor noch nicht allzu langer Zeit hat das Team aus der Hauptstadt Moskau ein neues Reportsystem in sein kostenloses Actionspiel eingebaut. Damit haben die Spieler die Möglichkeit, andere Leute zu melden, die unter Verdacht stehen, zu cheaten beziehungsweise unerlaubte Modifikationen zu verwenden, die ihnen Vorteile in den Onlineschlachten verschaffen.

So etwas ist natürlich nicht sonderlich toll, zumindest nicht für alle anderen Spieler, die dann darunter leiden. Bei solch kompetitiven Titeln wie War Thunder spielt die Fairness eben eine ganz große Rolle und da ist es einfach blöd, wenn Leute meinen, sie müssten sich mit Mods von Drittanbietern Vorteile verschaffen. Doch Gaijin Entertainment fackelt nicht lange, wenn solche Cheater entdeckt werden. Das Unternehmen hat nun bekannt gegeben, dass es seit Januar 568 Spieler dauerhaft gesperrt habe. Diese Leute werden mit ihrem Account keinen Zugang mehr zu den Server von War Thunder erhalten. Die Liste mit den Nicknames aller Betroffenen wurde im offiziellen Forum des Multiplayer-Spiels veröffentlicht.

Wenn die Schlachten nicht fair verlaufen, dann ist das ärgerlich für alle anderen.

Der Vorteil der neuen Reportfunktion: Je mehr Spieler davon Gebrauch machen, desto mehr lernt der Algorithmus dazu, der die Leute erkennen soll, die verbotene Modifikationen verwenden. Die Verdächtigen werden nicht automatisch gebannt (das könnte schließlich problematisch werden, wenn es mal den Falschen erwischen sollte). In jedem Fall schauen sich Mitarbeiter diejenigen an, bei denen der Algorithmus Alarm geschlagen hat, und leiten dann die notwendigen Schritte ein.

Quelle: offizielle Webseite

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