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Shadow Kings Test: Bewährte Strategie-Kost für Einsteiger und Veteranen

21.10.2014 um 17:14 Uhr in TestStrategieFantasy

In Shadow Kings sagen wir fiesen Orks den Kampf an!

Was einmal funktioniert, kann auch noch mal funktionieren … oder noch ein paarmal. Das scheinen sich die Entwickler der Hamburger Goodgame Studios gedacht zu haben, als sie vor rund zwei Monaten das neue Strategie-Browser- und Mobilegame Shadow Kings veröffentlicht haben. Schnell wird nämlich klar: Das ist doch auch nicht recht anders als Goodgame Empire oder die mobile Auskopplung Empire: Four Kingdoms. Oder doch?  Natürlich gibt’s Unterschiede, die wir in unserem Test zum free-to-play Spiel einmal aufdröseln wollen. Auf geht’s in die Schlacht gegen fiese Orkse und Goblins!

Zwerge und Elfen statt Ritter in Rüstung

Shadow Kings

Shadow Kings

Zunächst einmal fällt auf, dass der Schauplatz ein klein wenig anders ist. Während wir uns in Goodgame Empire ins tiefste Mittelalter gestürzt haben inklusive Burgfräuleins und tapferer Ritter, begeben wir uns in Shadow Kings in eine gefährliche Fantasy-Welt, in der die üblichen Völker leben: Zwerge gibt es hier, aber auch anmutige Elfen und vor allem jede Menge hässliche Orks und andere Monster. Das ist für uns erst einmal nicht weiter relevant. Ob wir es nun mit Raubrittern oder mit Fabelwesen zu tun bekommen, kann uns Wurst sein. Wichtig ist sowieso in erster Linie, dass wir uns zügig an den Aufbau unserer Burgstadt machen. Bei unseren ersten Schritten werden wir in Shadow Kings wie gewohnt via Tutorial begleitet, wobei uns Elfen und Zwerge jede einzelne Aufgabe genau erklären. Klicke hier, baue dieses, öffne jenes. Da kann man wirklich nichts falsch machen. Einem guten Start steht also nichts im Wege. Aber selbst nach Abschluss der Einführung folgen wir immer weiter den Quests, die uns automatisch auf Linie bringen. Das funktioniert alles genau so wie in Goodgame Empire oder Empire: Four Kingdoms. Klassische Aufbau-Strategie mit gelegentlichen Angriffen auf andere Spieler und von NPCs kontrollierte Siedlungen stehen auf dem Programm.

Unser Dorf in Shadow Kings (links) ist weniger detailreich gestaltet als unsere Burg in Empire: Four Kingdoms. Ansonsten funktionieren Ausbau und Gebäude-Errichtung sehr ähnlich.

Wir errichten zunächst grundlegende Gebäude wie eine Farm, einen Holzfäller, einen Steinbruch und eine Kaserne, um erstens für einen steten Fluss an Rohstoff-Nachschub zu sorgen und zweitens sofort in der Lage zu sein, Einheiten zu rekrutieren, die wir wiederum mit Nahrung von der Farm stärken. Zu sagen, die Entwickler haben das Rad hier nicht neu erfunden, ist fast ein bisschen untertrieben. Aber gut, muss man ja auch nicht immer wieder.

Mega-Schaltflächen finden wir in allen Untermenüs.

Mehr Übersicht im Menü und Optimierung für Mobile-Nutzung

Ins Auge fällt zu Beginn durchaus ein großer Unterschied, der wohl vor allem auf die Multi-Plattform-Ausrichtung von Shadow Kings zurückzuführen ist. Die Menüführung im Browsergame sieht sehr "mobile-ig" aus. So finden wir zum Beispiel in der Gebäude- und Militärübersicht riesige Schaltflächen statt kleiner Buttons und Listen. Gut geeignet zum Antippen, das wird schnell klar, als wir die App-Variante auf dem iPad ausprobieren. Shadow Kings ist der erste Titel im Goodgame-Portfolio, der von Anfang an sowohl als Browser- als auch als Mobilegame zur Verfügung steht. Allerdings ist plattformübergreifendes Spielen nicht möglich. Das heißt, wir können unsere Fortschritte aus dem Browser nicht auf unser Smartphone oder Tablet mitnehmen. Wer Shadow Kings unterwegs und am heimischen PC zocken möchte, muss sich demnach zwei Accounts anlegen. Warum sich die Entwickler für diese Variante entschieden haben, ist schwer nachzuvollziehen – gerade in Zeiten, wo beispielsweise InnoGames hart darauf drängt, wirklich plattformübergreifende Strategiespiele auf den Markt zu bringen, siehe Tribal Wars 2.

Beim fahrenden Händler gibt's alles, was das Herrscher-Herz begehrt - für kostenpflichtige Premiumwährung.

Krieg ab der ersten Stunde – Kampf gegen Schattenlager

Egal, schauen wir uns lieber mal an, wie die Kämpfe in Shadow Kings ablaufen. Wie wir das aus Goodgame Empire kennen, können wir auch hier mögliche Ziele in der Umgebung über die Map-Ansicht auswählen. In unserer Nähe befinden sich sowohl Siedlungen von computergesteuerten Gegnern als auch die anderer Imperatoren. Vor dem Angriff sollten wir uns über die vorhandenen Abwehranlagen informieren und einen Spion losschicken. Das geht allerdings erst, wenn wir einen Mystikerturm errichtet haben. Nun entscheiden wir, welche Einheiten wir an der Front und den Flanken einsetzen. Je weiter wir im Spiel voranschreiten, desto mehr unterschiedliche Einheiten stehen uns zur Auswahl, darunter versierte Fern- und Nahkämpfer. Viele Militäreinheiten für Offensive und Defensive sind nur für Edelsteine erhältlich, die kostenpflichtige Premiumwährung in Shadow Kings. Die nutzen wir ansonsten vor allem, um lange Bau- und Ausbildungszeiten zu überspringen.

Die Karte in Shadow Kings (links) und in Goodgame: Four Kingdoms.

Browsergames, Strategie, Echtzeitstrategie
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