Watch Dogs 2: Lautstärkebeschwerden im virtuellen San Francisco

Weil den Spielern die Feuerwerke zum 4. Juli in Watch Dogs 2 zu laut waren, hat Ubisoft sie noch am Feiertag entfernt.

Am 4. Juli hat Ubisoft ein Update für das Open-World-Spiel Watch Dogs 2 veröffentlicht, das unter anderem einen 4-Spieler-Koop-Modus eingeführt hat. Aufgrund des amerikanischen Unabhängigkeitstages hatten die Entwickler aber noch etwas anderes implementiert, das jedem Spieler aufgefallen sein dürfte, der in den vergangenen Tagen im virtuellen San Francisco unterwegs war – zu überhören war es schließlich nicht. Die Rede ist von dem regelmäßigen Feuerwerk, das seit dem 29. Juni in jeder In-Game-Nacht den Himmel erleuchtete.

Eigentlich eine nette Idee, mag man meinen. Doch die Lautstärke der Feuerwerkskörper stoß bei vielen Spielern auf alles andere als Gegenliebe. Auf Twitter und im offiziellen Forum beschwerten sich die Leute. „In jeder Mission bei Nacht gib es ein Feuerwerk. Das nervt mich sehr“, schrieb etwa der Nutzer „xenonikow“, der von Ubisoft verlangte, die nächtliche Knallerei in Watch Dogs 2 abzuschalten. Daraufhin antwortete ihm ein Mitarbeiter des französischen Publishers damit, dass Feuerwerke doch auch im echten Leben sehr laut seien und er sie ja nur bis zum 10. Juli hätte ertragen müssen.

Folgendes Video des YouTubers "Deebz_" demonstriert, mit welcher Sound-Kulisse die Spieler in Watch Dogs 2 regelmäßig konfrontiert waren:

Tja, nun haben wir erst den 6. Juli und in den Nächten in Watch Dogs 2 ist bereits wieder Ruhe eingekehrt. Scheinbar haben sich mehr als genug Spieler darüber beschwert, dass die Entwickler die Feuerwerke am 4. Juli, also am eigentlichen Feiertag, entfernt haben. Auf Reddit heißt es dazu: „Die Leute haben gesprochen und wir haben ihren Willen ausgeführt! Es gab da einen nervigen Bug, der sich in unser ‚Independence Day‘-Event eingeschlichen hat und die Sound-Effekte der Feuerwerke überall auf der Karte hörbar gemacht hat. Sie wurden abgeschaltet, um jedwede weiteren Lautstärkebeschwerden zu vermeiden.“

Dieser Beitrag wurde auch sogleich von Ubisoft per Twitter geteilt, wobei das Unternehmen die Webseite Ars Technica direkt ansprach. Die hatte zuvor einen Artikel mit der Überschrift „Ubisoft wünscht ‚Watch Dogs 2‘-Spielern einen schrecklichen vierten Juli“ veröffentlicht. Jener Bericht wurde auch sogleich aktualisiert, ohne aber weniger gehässig zu sein: „Es kostet euch einen Download von rund elf Gigabyte, um das rückgängig zu machen, was Ubisoft einen ‚nervigen Bug […]‘ nennt.“ Solltet ihr euch von den Feuerwerken in Watch Dogs 2 gestört gefühlt haben, könnt ihr nun also wieder in Ruhe euren Hacker-Aktivitäten nachgehen.

Quelle: Ubisoft / Ars Technica / Twitter
 

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