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Forge of Empires Test: Lange und komplexe Reise durch die Menschheitsgeschichte

13.01.2014 um 10:21 Uhr in TestStrategieSteinzeit

Forge of Empires

Forge of Empires

Aufbau-Strategiespiele gibt es im Internet wie Sand am Meer – mehr oder weniger gute natürlich, die Qualitätspalette ist breit. Forge of Empires fällt auch in dieses Genre, allerdings tut sich das Spiel des Hamburger Entwicklers und Publishers InnoGames durch ein besonderes Merkmal hervor: Wir reisen durch die Zeitalter! Das klingt doch mal nach einem Abenteuer nach unserem Geschmack, also stürzen wir uns gerne für euch ins Strategie-Getümmel und testen das kostenlose Browsergame auf Herz und Nieren. Im April 2012 war Forge of Empires in die Open Beta gestartet, der offizielle Release folgte erst ein Jahr später, kurz nachdem das Spiel mit dem Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet worden war.

Inzwischen verzeichnet Forge of Empires registrierte Nutzer im zweistelligen Millionenbereich - das kann sich sehen lassen. Um die Spieler bei der Stange zu halten, versorgen uns die Entwickler regelmäßig mit Content-Updates und immer neuen Zeitaltern. Erst kürzlich haben sie die Ära der Neuzeit eingeläutet. Also dann, beginnen wir mal mit dem Aufbau unseres Imperiums.

Erste Schritte in der Bronzezeit – Klassische Aufbau-Strategie mit gelungenem Einstieg

Wir starten Forge of Empires in der Steinzeit, erreichen aber gleich nach den ersten Bauten die Bronzezeit. Entsprechend bescheiden sehen unsere Mittel aus. Tatsächlich befindet sich, wenn wir das Browsergame zum ersten Mal betreten, nur ein Rathaus auf einer Wiese, von dem ein paar Wege abgehen. An diesen Wegen errichten wir nun – wie es uns die Tutorial-Quests befehlen – einige erste Gebäude. Dazu gehören ein paar schlichte Hütten, die durch Abgaben der darin lebenden Untertanen unsere Kasse aufbessern, und einige Produktionsstätten wie die Jagdhütte und eine Töpferei. In grafischer Hinsicht erinnert Forge of Empires ein bisschen an Die Siedler Online – etwas grobschlächtiger vielleicht und Gewusel gibt’s auch keins. Aber auf eine eher realistische denn kunterbunte Darstellung legen die Gamedesigner offensichtlich wert. Die Musik ist dezent, hinzu kommen ein paar Geräusche beim Errichten von Gebäuden. Einen dramatischen Unterton bekommt der Sound, wenn es zum Krieg kommt. Alles in allem nett gemacht, stört zumindest nicht, also lassen wir den Ton an, zoomen mit dem Mausrad ein paarmal rein und raus und verschaffen uns einen Überblick.

Wir fangen ganz bescheiden mit einer kleinen Siedlung in der frühen Menschheitsgeschichte an.

Und … werden angegriffen. Bitte was? Nach wenigen Minuten Spielzeit bekommen wir einen Kampfbericht, demzufolge uns jemand attackiert und auch noch gewonnen hat. Klar, wir haben natürlich noch keine Verteidigungsanlagen. Ein Schaden scheint uns nicht wirklich entstanden zu sein, aber trotzdem: Schon mal was von Anfängerschutz gehört, liebe Entwickler? Nun, vielleicht ist das auch nur Teil des Tutorials, das uns darauf hinweisen soll, wie gefährlich die Welt von Forge of Empires ist … vielleicht.
Browsergames, Steinzeit, Antike
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Typ:
Browsergames
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