Dota 2: „Ranked“-Matches nur noch mit Telefonnummer

Wer in Dota 2 weiterhin im "Ranked"-Modus sein Können beweisen will, muss zwangsweise seine Telefonnummer in den Account-Daten hinterlassen.

In dem free-to-pplay MOBA Dota 2 gibt es ein Problem: das sogenannte „Smurfing“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich das Vorgehen, mehrere Accounts für das Multiplayer-Spiel zu erstellen, um zum Beispiel das eigene Matchmaking-Rating neu zu kalibrieren oder die Konten zu verkaufen, nachdem man sie hochgespielt hat. Dass das nicht gern gesehen ist, weder von Entwickler Valve noch von vielen Spielern, ist kein Wunder. Mit dem neuen Update glaubt das Studio, eine effektive Waffe gegen das „Smurfing“ gefunden zu haben. In Zukunft ist es Pflicht, eine Telefonnummer anzugeben, wenn ihr in Dota 2 an „Ranked“-Matches teilnehmen wollt. Und das will ja letztendlich jeder Spieler, da in diesem Modus der kompetitive Faktor und die Langzeitmotivation am größten sind. Ihr habt von nun an noch zwei Wochen Zeit, um gewertete Partien ohne die Angabe eurer Telefonnummer zu spielen. Ab dem 4. Mai wird eine Nummer jedoch vorausgesetzt.

Wenn ihr eure Nummer aus eurem Account löscht, weil ihr zum Beispiel aufgrund eines SIM-Kartenwechsels oder eines Umzugs eine neue erhalten habt, könnt ihr die problemlos eintragen. Die alte Nummer lässt sich dann jedoch nicht einfach so für einen anderen Account nutzen, sie wird erst mal für einen Zeitraum von drei Monaten gesperrt. Das dient natürlich dazu, um „Smurfing“ zu unterbinden, da ihr nicht die gleiche Nummer für mehrere Accounts verwenden könnt. Übrigens: Wer gedacht hat, er könne beispielsweise seine Skype-Telefonnummer oder Ähnliches angeben, ist schief gewickelt. Nummern von solchen Online-Diensten werden in Dota 2 nicht akzeptiert.

Wer in Zukunft ein "Ranked"-Match finden will, muss seine Telefonnummer angeben, um überhaupt auf die "Suche" gehen zu können.

Ansonsten liefert das Update noch ein paar Verbesserungen für das Matchmaking in Dota 2. Beispielsweise ist die Warteliste für Solospieler zurückgekehrt, dank der ihr euch für Partien anmelden könnt, bei denen alle Mitglieder der Teams einzeln und nicht in Gruppen der Warteschleife beigetreten sind. Somit müsst ihr nicht befürchten, dass eure Gegner als feste Fünfergruppe auftreten, während ihr mit vier fremden Leuten zusammenspielt und dadurch natürlich einen großen Nachteil habt.

Quelle: offizielle Webseite