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Goodgame Big Farm Test: Abwechslungsreiche Bauernhof-Simulation für Spieler mit sozialer Ader

24.01.2014 um 11:13 Uhr in TestSimulationTiere

Der Bauernhof gehört zweifelsohne zu den beliebtesten Schauplätzen in kostenlosen Onlinespielen. Woran das liegt, kann man nur erahnen, womöglich bietet die virtuelle Farm einfach eine willkommene Abwechslung vom stressigen Stadtleben. Goodgame Big Farm ist einer der erfolgreicheren Vertreter des Genres. Rund 20 Millionen Spieler haben sich bereits registriert – eine ganz schöne Hausnummer, zumal die free-to-play Farm-Simulation von Goodgame Studios noch vergleichsweise jung ist. Im Oktober 2012 fiel der Startschuss, seitdem können sich Hobby-Landwirte in aller Ruhe auf ihrem Bauernhof ausleben, Gemüse anpflanzen, Tiere versorgen und Aufgaben im Verbund mit befreundeten Spielern lösen. Wir verraten euch in unserem Goodgame Big Farm Test, was den Reiz des Browsergames ausmacht, an welchen Stellen es noch ein wenig hakt und worin die Stärken des Spiels bestehen.
Goodgame Big Farm

Goodgame Big Farm

Wir beginnen unser ländliches Abenteuer auf einem kleinen, idyllischen Fleckchen Erde, das umgeben ist von anderen idyllischen Fleckchen Erde, die allerdings von Unkraut überwuchert sind und uns offenbar noch nicht zum Bebauen zur Verfügung stehen. Darum kümmern wir uns später, zunächst einmal platzieren wir ein paar Felder und säen Wildblumen und Mais. Mehr Auswahl haben wir am Anfang nicht, aber mit dem Mais können wir immerhin Hühnerfutter herstellen, damit das liebe Federvieh im Hühnerstall ordentlich Eier legt. Wir finden den Weg ins Farmspiel äußerst leicht, denn wir sind nicht allein: Verschiedene Charaktere, darunter Farmmädchen Tessa, machen uns mit den wesentlichen Aufgaben von Goodgame Big Farm vertraut, ganz einfach, indem sie uns Aufgaben stellen. Folgen wir den Anweisungen, können wir eigentlich gar nicht viel falsch machen und lernen gleichzeitig, wie der Hase läuft auf dem virtuellen Bauernhof. Vom Spielprinzip her funktioniert alles, wie wir das aus vergleichbaren Onlinegames kennen:säen, düngen, ernten, verkaufen oder weiterverarbeiten, mit dem eingenommen Geld dann neue Gebäude errichten und durch das Einsammeln von Erfahrungspunkten im Level aufsteigen.

Wir platzieren Felder und Gebäude und versuchen, auf engem Raum möglichst viel unterzubringen.

So weit, so bekannt. Mit jedem Levelaufstieg schalten wir in Goodgame Big Farm weitere Optionen frei. Wir können dann beispielsweise (gegen Geld) benachbarte Farmstücke in Beschlag nehmen, zusätzliche Obst- und Gemüsesorten anpflanzen und neue Tiere auf dem Hof einquartieren.

Dollarscheine und Gold – Landwirtschaft treiben schlägt ganz schön zu Buche

Dabei gibt es wie gewohnt zwei Währungen: normales Spielgeld, Dollarscheine, die wir als Belohnung für abgeschlossene Aufgaben erhalten oder auch, wenn wir Waren verkaufen. Die Premiumwährung in Goodgame Big Farm ist Gold, das wir naturgemäß nicht in gar so rauen Mengen hinterhergeworfen bekommen – aber doch hin und wieder. Gold können wir beispielsweise in Premium-Farmbedarf investieren oder nutzen, um Features frühzeitig freischalten. Nachschub an Gold müssen wir uns allerdings mit echtem Geld kaufen, sofern uns die geschenkten Taler nicht ausreichen. Das ist in diesem Spiel aber nicht unbedingt nötig, wenn wir etwas Geduld mitbringen.

Gegen Gold gibt's Premium-Waren für einen schnelleren Farmbetrieb.

Eine wichtige Rolle in Goodgame Big Farm spielen die Multiplayer-Funktionen. Wir können zwar auch als einsame Wölfe über die Felder ziehen, wirklich Spaß macht das Ganze aber eigentlich nur, wenn wir uns mit Freunden zusammentun, denn das eröffnet uns deutlich mehr Spielfunktionen. Wer keine soziale Ader hat und lieber alleine zockt, sollte sich vielleicht lieber ein anderes Browsergame aussuchen, Rising Cities zum Beispiel, da kommt man auch ohne Freunde prima voran.
Browsergames, Simulation, Aufbau
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Typ:
Browsergames
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