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Aion Test: Fantasy-Abenteuer in luftigen Höhen - und mit ganz viel PvE-Geschnetzeltem

16.05.2014 um 14:25 Uhr in TestDownload SpieleFantasy

Aion

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Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit, doch während Ikarus seinerzeit an den etwas zu heißen Sonnenstrahlen scheiterte, bekommt ihr es in Aion mit ganz anderen Gefahren in schwindeliger Höhe zu tun. Das Fantasy-MMORPG von NCsoft erschien erstmals 2009 in Europa, Asien und Nordamerika, wird in hiesigen Gefilden aber seit Anfang 2012 von Gameforge betrieben. Mit dem Publisher-Wechsel ging auch die Umstellung auf ein Free-to-Play-Modell einher, vormals gab es das Downloadgame nämlich nur gegen Bares. Veteranen, die vor der Umstellung schon registriert waren, haben nach wie vor Zugang zu mehr Features als Gratis-Spieler, um das Online-Rollenspiel aber in vollem Umfang nutzen zu können, bedarf es eines Gold-Accounts. In unserem Aion Test schauen wir uns einmal an, wie viel Spaß wir in der Free-to-Play-Version haben, was der mit Update 4.5 eingeführte Äthertech so alles drauf hat und wie es sich nun eigentlich anfühlt … das Fliegen.

Unendliche Individualisierungsoptionen für Asmodier und Elyos

In der Fantasy-Welt Atreia herrscht ein Krieg zwischen drei bis aufs Blut verfeindete Fraktionen. Gegenüber stehen sich die sonnenverwöhnten Elyos, engelsgleiche Geschöpfe von großer Anmut und großer Arroganz, und die Asmodier, tapfere Kreaturen der Finsternis, die nach ihrem aufgezwungenen Schattendasein nicht mehr allzu viel übrig haben für die Elyos – und alle anderen Fremden. Die Balaur sind eine NPC-Fraktion, die können wir also nicht selbst spielen. Sie sind Spinnefeind mit den beiden anderen Rassen, haben aber eine wichtige Funktion, was die Spielbalance angeht: Sie sorgen für ausgeglichene Machtverhältnisse und greifen gelegentlich ein, um Dominanzen zu korrigieren. Wir entscheiden uns spontan für die Asmodier, weil wir hochnäsige Fabelwesen generell doof finden, und gehen weiter zur Klassenauswahl. Hier geht es nun zunächst um die Entscheidung über eine Primärklasse, die wir später noch weiter spezialisieren können.

In der Charaktervorschau bekommen wir schon einen Überblick über die Fähigkeiten unserer Spielfigur.

Wir legen fest, ob wir als Krieger, Priester, Magier, Künstler, Späher oder Ingenieur starten wollen und welches Geschlecht unsere Spielfigur haben soll. Wir nehmen einen weiblichen Ingenieur, denn in dieser Klasse steht uns später der Weg zum Äthertech offen. Weiter geht’s zur Charakter-Erstellung … um Himmels Willen, das kann sich nun ein paar Jahre hinziehen. Tatsächlich bietet uns Aion unendlich viele Möglichkeiten, unsere Spielfigur genau nach unserem Geschmack zu gestalten. Wir können als Zwerg oder Riese ins Spiel starten – die Laufgeschwindigkeit wird dann übrigens angepasst, damit keine Vor- oder Nachteile entstehen – und jedes einzelne Körpermerkmal genau definieren. Außerdem erlaubt uns die Charaktervorschau einen Ausblick auf künftige Fähigkeiten, sowohl die der Spielfigur als auch die des Mechs, falls wir uns für eine Laufbahn als Äthertech entscheiden. Anschließend passen wir Gesicht, Körper, Schmuck und Haare unserem Geschmack an, wobei aufgrund der äußerst detaillierten Modifikationsoptionen sichergestellt ist, dass wir in Atreia garantiert keinem Doppelgänger begegnen.

Die Optionen zur Individualisierung sind recht vielfältig.

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